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18.06.2007 10:52 12 yrs

Kindermedienzentrum Erfurt für 27 Millionen Euro vor Eröffnung

Das Kindermedienzentrum Erfurt wird am 2. Juli nach knapp zweijähriger Bauzeit eröffnet. Das zu rund 90 Prozent aus EU-Mitteln geförderte Zentrum für kleine und mittlere Medienfirmen kostete rund 27 Millionen Euro, teilte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) als Eigentümer und Errichter des Zentrums am Freitag mit. Thüringen will sich mit dem Projekt weiter als Produktionsstandort für Kindermedien profilieren.

 

Das Gebäude mit einer Fläche von mehr als 4000 Quadratmetern bietet unter anderem vier Studios für Film- und Fernsehproduktionen Platz. Es liegt in unmittelbarer Nähe zum Landesfunkhaus des Mitteldeutschen Rundfunks, des ARD/ZDF-Kinderkanals KI.KA. und der Messe Erfurt. Nach Aussagen eines Regierungssprechers und des Kindermedienzentrums besteht eine großes Interesse an den Räumen. Beide rechnen in naher Zukunft mit einer nahezu 100-prozentigen Auslastung. Als ein Mieter steht nach Angaben des Freistaates die Kinderserie „Schloss Einstein“ fest, die vom Sommer an in der Thüringer Landeshauptstadt produziert wird. Für die wöchentlich im KI.KA ausgestrahlte Serie, die bislang in Potsdam gedreht wurde, ist das mit 950 Quadratmetern größte Studio reserviert.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p>

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Die Betreibergesellschaft für Applikations- und Technologiezentren Thüringen (BATT) hatte zuvor mit günstigen Mietsätzen vor allem für Neugründungen geworben. Gerechnet wird mit 12 bis 15 Dauermietern. Die Studios sollen aber auch für Filmproduktionen jenseits des Kinderbereichs offen stehen. So war mit einem Spartenkanal verhandelt worden.<o:p></o:p>

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Die Leitung des Medienzentrums übernimmt der frühere CDU- Bundestagsabgeordnete Johannes Selle, der das Land Thüringen bei der Mitteldeutschen Medienförderung in Leipzig vertritt. Getragen wird es von der BATT, deren Gesellschafter die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) und die Stiftung sind. Für schwierige Zeiten ist den Angaben zufolge eine Kapitalrücklage von vier Millionen Euro gebildet worden.<o:p></o:p>

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Die Studios bieten HD-Standard. Auch virtuelle Produktionen sollen möglich sein. Ein Studio wird mit dem Iosono-Soundsystem ausgestattet, das vom Leiter des Ilmenauer Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT, Karlheinz Brandenburg, entwickelt wurde. Diese Technik sorgt für ein außergewöhnliches räumliches Klangerlebnis. <o:p></o:p>

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Quelle: dpa, www.lvz.de<o:p></o:p>


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