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03.12.2007 08:45 12 yrs

Mit Innovationen aus der ImPuls- Region dem Urknall auf der Spur - Auszeichnung

CiS Institut für Mikrosensorik GmbH Erfurt gewinnt hohe Auszeichnung des größten Teilchen-Physik-Labors der Welt CERN in Genf.

Das CiS Institut für Mikrosensorik GmbH wurde am 28.11.2007 in Genf mit dem ATLAS Supplier Award des europäischen Kernforschungszentrums CERN ausgezeichnet. Mit dem Preis ehrt das CERN-Management das Erfurter Forschungsinstitut für die Entwicklung und Zulieferung spezieller Siliziumdetektoren, die für Messungen im Rahmen des größten Physikexperiments der Welt benötigt werden. <?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p>

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Die Auszeichnung, die CiS-Geschäftsführer Dr. Hans-Joachim Freitag in Genf entgegen nahm, würdigt die umfassende Forschungs- und Entwicklungsarbeit und die hervorragende Produktqualität der Siliziumdetekoren sowie die reibungslose Zusammenarbeit zwischen der Thüringer Forschungseinrichtung und dem CERN. Hans-Joachim Freitag: "Einen solchen Preis zu bekommen, ist für uns eine große Ehre. Wir freuen uns über die Anerkennung unserer Leistung durch eines der größten internationalen Forschungsprojekte. Der Award unterstreicht unser Wissen um die Werkstoffeigenschaften von Silizium und honoriert unsere Fähigkeit, es als Detektormaterial mit hoher Präzision doppelseitig strukturieren zu können." <o:p></o:p>

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Siliziumdetektoren sind hochempfindliche Messeinheiten, etwa so dünn wie eine Visitenkarte mit vielen tausend Messzellen. Diese Messzellen sind in der Lage, die Spur, die beim Durchflug hochenergetischer Teilchen entsteht, vermessen zu können. Deshalb sind sie für die CERN-Wissenschaftler von Bedeutung: Im größten Teilchenbeschleuniger der Welt erforschen 1.800 Physiker von über 220 Universitäten aus 35 Ländern das grundlegende Wesen der Materie und wollen damit der Entstehung der Welt auf die Spur kommen. In einer 27 Kilometer langen unterirdischen Teilchenkanone genannt "Large Hadron Collider" (LHC) wollen die Wissenschaftler den Urknall simulieren und so die Frage der Fragen beantworten: Wie ist unsere Welt entstanden? <o:p></o:p>

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Dafür werden Wasserstoffatomkerne mit noch nie gekannter Wucht in einander prallen. In sechs verschiedenen Experimenten wird untersucht, was bei der Kollision passiert. Eines der Teilexperimente trägt den Namen ATLAS. Im Rahmen von ATLAS wollen die internationalen Wissenschaftler-Teams unter anderem die entstandenen Kollisionssplitter nachweisen. Dafür wurde von Physikern und Ingenieuren eine spezielle Messstation in der Größe eines fünfstöckigen Hauses entwickelt. Hier kommen die CiS-Siliziumdetektoren ins Spiel: Sie wurden in das Innere der ATLAS-Messstation eingepasst und sollen die kleinsten Teilchenspuren, die bei der Urknall-Simulation entstehen, aufzeichnen. Derzeit befindet sich das Mega-Experiment noch im Aufbau. Im Frühjahr 2008 soll die unterirdische Teilchenkanone gezündet werden und unter anderem das ATLAS-Experiment starten.<o:p></o:p>

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Als anwendungsnahe Forschungseinrichtung mit einem umfassenden Know How in der Mikrosystemtechnik, Mikrosensorik und der Siliziumverarbeitung, ist das CiS Institut als einzige deutsche Forschungseinrichtung in der Lage, Siliziumdetektoren in höchster Qualität serienmäßig für hochspezialisierte Anwendungen herzustellen. <o:p></o:p>

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Quelle: www.idw-online.de; 28.11.2007; Andreas Albrecht, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; CiS Institut für Mikrosensorik GmbH<o:p></o:p>

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