Aktuelles

16.12.2008 17:10 11 yrs

Region Erfurt-Weimar-Jena präsentierte sich auf einer Regionalkonferenz

Am 15. Dezember veranstaltete die Kommunale Arbeitsgemeinschaft "Die ImPuls-Region – Region Erfurt-Weimar-Jena" ihre diesjährige Regionalkonferenz im Jenaer Rathaus. Dazu waren zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung eingeladen. Die Regionalkonferenz bot die Möglichkeit, die in 2008 abgeschlossenen Maßnahmen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, über laufende Projekte zu informieren und einen Ausblick für das kommende Jahr zu formulieren. Im anschließenden Gespräch mit interessierten Fachleuten wurden Ergebnisse und Visionen gemeinsam diskutiert.

Die ImPuls-Region ist ein Zusammenschluss der Städte Erfurt, Weimar, Jena und des die drei Städte verbindenden Landkreises Weimarer Land. Die Kooperation wurde im Juni 2004 besiegelt. Vorausgegangen war eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit, die mit den Vorbereitungen zum Kulturstadtjahr Weimar 1999 begann. Diese vielversprechende Kooperation wurde vor vier Jahren auf weitere Themenfelder ausgedehnt: Stadt- und Regionalentwicklung, Tourismus, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie, Verkehrsinfrastruktur und Verwaltungskooperation – um nur einige zu nennen.

Am Ende des Jahres 2008 kann die ImPuls-Region auf eine Vielzahl von Projekten zurückblicken: Für das Bauhausjubiläum 2009 sind zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen in Weimar, Erfurt, Jena und Apolda organisiert worden. Die Erfurter Fachhochschule arbeitete Leitziele für einen gemeinsamen Regionalpark aus. In einem Workshop wurden Bauhaus-Projekte im Grünen und Wegekonzepte für thematische Wanderungen vorgestellt. Auch die Vernetzung von Rad- bzw. Feldwegen spielt eine große Rolle in der aneinanderwachsenden Region. Eine Verkehrskonferenz widmete sich der Verbesserung des Schienenverkehrs in Mittelthüringen. Auf der Internetseite der ImPuls-Region befindet sich seit November eine Gewerbeflächendatenbank, die sich großer Nachfrage erfreut. Ebenfalls entstand im Frühjahr eine Ausbildungsbroschüre, die Berufsperspektiven in der Region vorstellt und an allen Regel- und Gesamtschulen sowie an den Gymnasien in der ImPuls-Region verteilt wurde. Auch die Zusammenarbeit mit der Metropolregion "Sachsendreieck" ist für die Kommunale Arbeitsgemeinschaft ein wichtiges Betätigungsfeld.

Der Ausblick auf das nächste Jahr eröffnet neue Perspektiven. Die Lenkungsgruppe der ImPuls-Region prüft Möglichkeiten zur Festigung der Kooperation. Die "Kommunale Arbeitsgemeinschaft" könnte deshalb bald von einer verbindlicheren Organisationsform abgelöst werden. In Aussicht steht darüber hinaus die Förderung durch ein "Regionalbudget". Dieses Förderinstrument würde die finanziellen Spielräume der ImPuls-Region für drei Jahre spürbar größer werden lassen. 

Am Rande der Regionalkonferenz unterzeichneten die Oberbürgermeister und der Landrat ein gemeinsames Schreiben an Ministerpräsident Althaus. Sie bitten ihn darin, sich besonders im Interesse des Handwerks und der Wirtschaft für den Aufbau einer gemeinsamen elektronischen Vergabeplattform für Thüringen einzusetzen.


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