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04.04.2006 07:06 13 yrs

Solarhersteller investiert in ImPuls-Region: 160 Arbeitsplätze

Der Ausbau des Solarstandorts Thüringen geht weiter: Die Schott Solar GmbH, eine Tochter des Schott-Konzerns, errichtet in Jena eine neue Produktionsstätte zur Herstellung neuartiger Dünnschicht-Solarzellen. Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (MdL/CDU) begrüßte die Investitionsentscheidung der Schott AG für Thüringen. „Damit entstehen 160 zukunftsfähige Arbeitsplätze in einem wichtigen High-Tech-Bereich.“ <?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p>

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Thüringen hatte sich in einem weltweiten Auswahlverfahren gegen Alternativstandorte wie Tschechien und China durchgesetzt. Die Investitionsentscheidung spreche für die Anziehungskraft des Technologiestandorts Jena, sagte Reinholz. Damit wird Jena als ein zentraler Standort des weltweit operierenden Schott-Konzerns gestärkt. Mit der Solarzellenproduktion, dem TFT-Spezialglas und der Mikrolithographie sind einige zukunftsträchtige Technologiebereiche in Jena gebündelt. <o:p></o:p>

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Die Schott Solar GmbH, einer der weltweit führenden Hersteller von Photovoltaikprodukten, will in Jena ab 2008 Solarzellen mit einer jährlichen Gesamtleistung von zunächst rund 30 MW produzieren. Dazu investiert das Unternehmen insgesamt 60 Mio. € in den Standort. Der Freistaat Thüringen unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GA). Die Produktion beruht auf einer neuartigen Dünnschicht-Technologie, für die nur ein geringer Teil der für herkömmliche Solarzellen verwendeten Siliziummenge eingesetzt werden muss. <o:p></o:p>

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„Mit der Investition von Schott Solar ist Thüringen endgültig unter die Top-Standorte der europäischen Solarwirtschaft aufgestiegen“, sagte Reinholz weiter. Derzeit sind rund 15 Photovoltaik-Unternehmen in Thüringen ansässig, die die gesamte Wertschöpfungskette vom Wafer bis zum Solarmodul abdecken – darunter global agierende Unternehmen wie Ersol Solar AG, Sunways oder PV Crystalox. Insgesamt sind derzeit rund 1.000 Beschäftigte direkt oder indirekt in der Thüringer Solarbranche tätig – Tendenz steigend. <o:p></o:p>

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Der Solarstandort Thüringen besticht vor allem durch seine gut ausgebaute Forschungsinfrastruktur. Hierzu zählen neben dem SolarZentrum und dem CiS Institut für Mikrosensorik in Erfurt vor allem das Institut für Festkörperphysik der Freidrich-Schiller-Universität Jena, die Technische Universität Ilmenau, das Institut für Physikalische Hochtechnologie (IPHT) in Jena sowie das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoffforschung (TITK) in Rudolstadt. Angesichts dieser hervorragenden Rahmenbedingungen und seiner Entwicklung „zu einem weltweit bedeutenden Standort der Solarindustrie“ hatte Thüringen erst im vergangenen Jahr den Deutschen Solarindustriepreis der Bundesvereinigung Solarwirtschaft erhalten.<o:p></o:p>

Quelle: www.regioweb.de, 27.03.2006<o:p></o:p>


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