Aktuelles

08.08.2007 07:20 12 yrs

Solarindustrie in der ImPuls-Region wird gestärkt: Solar-JointVenture in Jena

<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p>

Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz hat die Entscheidung der Schott AG und der Wacker Chemie AG begrüßt, in Jena ein Gemeinschaftsunternehmen zur Herstellung von Siliziumwafern für die Solarindustrie zu errichten. „Das ist eine großartige Nachricht für den Industriestandort Thüringen“, sagte der Minister mit Blick auf die rund 600 hochqualifizierten Arbeitsplätze, die in dem neuen Werk entstehen werden. Bei dem Vorhaben handele es sich um eine der bedeutendsten Neuansiedlungen der letzten Jahre in Thüringen. <o:p></o:p>

<o:p> </o:p>

„Die Ansiedlung zweier global agierender Konzerne in Thüringen hat Signalwirkung für weitere potentielle Investoren“, sagte der Minister, der von Anfang an sehr intensiv für die Ansiedlung geworben hatte. Reinholz erklärte, der Freistaat werde die Investition im Rah­men der EU-beihilferechtlichen Möglichkeiten fördern. <o:p></o:p>

<o:p> </o:p>

Die zur Schott AG (Mainz) gehörende 100-prozentige Tochtergesellschaft Schott Solar GmbH mit Sitz in Alzenau und die Wacker Chemie AG mit Hauptsitz in München werden ab diesem Jahr ein Werk zur Produktion von Siliziumwafern errichten. Einschließlich der geplanten Erweiterung der Ingot-Produktion investiert das Joint Venture insgesamt mehr als 300 Mio. Euro in den Standort Jena. Am Stammkapital der künftigen Schott Wacker Solar GmbH sind Wacker und Schott jeweils zur Hälfte beteiligt. Das Gemeinschaftsunterneh­men will bereits im kommenden Jahr mit der Produktion beginnen. Bis zum Jahr 2012 soll eine Fertigungskapazität für Solarwafer von rund einem Gigawatt pro Jahr erreicht werden. <o:p></o:p>

<o:p> </o:p>

Mit der Investitionsentscheidung werde Thüringen als Top-Standort der Solarindustrie massiv gestärkt, sagte Wirtschaftsminister Reinholz weiter. Derzeit sind schon 17 Photovol­taik-Unternehmen in Thüringen ansässig, die die gesamte Wertschöpfungskette vom Wafer bis zum Solarmodul abdecken – darunter viele global agierende Unternehmen wie PV Crys­talox, die Ersol Solar AG, die Schott Solar GmbH oder die Sunways AG. Insgesamt sind derzeit rund 1.500 Beschäftigte direkt oder indirekt in der Thüringer Solarbranche tätig, die einen Umsatz von rund 250 Mio. Euro erwirtschaftet.<o:p></o:p>

<o:p> </o:p>

Quelle: www.regioweb.de, 03.08.2007<o:p></o:p>


Aktuelle Meldungen

01.04.2019 11:10

Regionalbudget - Realisierte Projekte in 2018

Der Freistaat Thüringen unterstützt Regionen, die über ein funktionierendes Regionalmanagement...

21.03.2019 09:45

Die Impulsregion stellt ihre neue Sportbroschüre vor

Unter dem Titel „Die Sportregion“ stellten Sportdezernent Benjamin Koppe, die Beauftragte für Sport...