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27.07.2007 07:29 12 yrs

Weimar bald Deutschlands größter öffentlicher Hotspot?

Weimar, Stadt der Dichter und Denker, kann bald Deutschlands größter öffentlicher Hotspot sein. DRIN, das am 4. Juli gestartete Drahtlose Internet der Stadt Weimar, soll an 70 verschiedenen Stellen im Zentrum Weimars verfügbar sein. Die dazu notwendige IT-Technik kommt aus der Mobilkommunikationsforschung der TU Ilmenau.

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Das drahtlose Internet der Stadt Weimar ist etwas Besonderes, denn das Netz kommt von den Einwohnern und den Gewerbetreibenden der Stadt selbst. Es basiert vor allem auf bereits vorhandenen DSL-Leitungen, die mittels einer revolutionären Software der Ilmenauer Cuculus GmbH für eine breite Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden. Diese Software ist in der Lage, nicht genutzte Ressourcen der DSL-Leitungen in ein öffentliches drahtloses Netz zu überführen - natürlich unter Berücksichtigung der erforderlichen Sicherheitsstandards.

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Zum Start des Netzes stehen 70 Hotspots, also drahtlose Zugangspunkte zum Internet, in der Innenstadt von Weimar zur Verfügung. Nicht nur die Einwohner der Stadt, sondern auch ihre zahlreichen Gäste werden diese kostenlos nutzen können.<o:p></o:p>

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Das Netz basiert auf einer weltweit einmaligen Technik, die in wesentlichen Teilen an der Technischen Universität Ilmenau im Forschungsschwerpunkt Mobilkommunikation entwickelt wurde. Prof. Andreas Mitschele-Thiel hat mit seinem internationalen Team aus 15 Wissenschaftlern nach Wegen gesucht, um Mobilkommunikationsnetze leistungsfähiger zu machen und die neue Technik in die Praxis zu überführen. In den Testlabors der TU Ilmenau wurde hieran drei Jahre lang gearbeitet. Die Labors erlauben die komplette Simulation und den Test der Technik, die jetzt in Weimar eingesetzt wird. Möglich wurden die Forschungen durch Förderung des BMBF und der EU.<o:p></o:p>

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"Anything that won't sell, I don't want to invent." Dieses Zitat von Thomas A. Edison ist das Motto der Forscher um Prof. Andreas Mitschele-Thiel. Um die Forschungsergebnisse schnellstmöglich auf den Markt zu bringen, gründeten die Forscher bereits zwei Firmen aus. Die Cuculus GmbH führt die Technologie zur Marktreife; IDEO hat die Optimierung dieser Netze zum Ziel.

 

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09.07.2007  <o:p></o:p>

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Quelle: Wilfried Nax M.A., Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit; Technische Universität Ilmenau<o:p></o:p>

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